Bevor ich Euch vom heutigen Rezept berichte, möchte ich Euch noch kurz darauf aufmerksam machen, dass nur noch wenige «Essen wie zu Hause»-Jahreskalender in meinem Webshop erhältlich sind. Ihr könnt den Kalender noch bis heute um Mitternacht bestellen, dann sollte er pünktlich zu Weihnachten bei Euch sein. Ich freue mich sehr, dass Ihr mich bei dem Projekt so unterstützt habt! Denn entgegen den Vorstellungen einiger Menschen, verdiene ich mit dem Bloggen nichts. Mit dem Kauf des Kalenders unterstützt Ihr also auch meine Arbeit. Denn obwohl ich es ja sehr gerne mache, tut es gut, wenn man ab und zu eine Rückmeldung, ein Like auf Socialmedia, ein Abo oder eben eine Anerkennung wie mit dem Kauf eines Kalenders bekommt! Merci also! Hier verlinke ich Euch nochmals den Webshop!

Nun geht es in grossen Schritten auf Weihnachten zu. Ich werde dann immer etwas melancholisch, weil ich die Adventszeit sehr gerne habe. Darum habe ich es auch so genossen, dass ich vor einer Woche mit zwei lieben Freundinnen Weihnachtsgüezi backen durfte. Das war eigentlich ein Projekt für die Arbeit. Spass hat es trotzdem gemacht. 

Für mich ist genau das die Essenz von Weihnachten, dass man Zeit zusammen geniesst, es sich gemütlich macht und sich der Zeiger an der Uhr vielleicht für einmal etwas weniger schnell dreht. Dazu kommt, dass es zum Filmen und Fotografieren perfekt ist, wenn man so talentierte Handmodelle hat. Diese Hilfe werde ich wohl noch mehr in Anspruch nehmen;) 

Beim Güezelen muss ich auch immer an meine Grossmutter denken. Sie war eine Meisterin darin. Wenn ich die Güezi nicht exakt herausgestochen habe, hat sie sie mir manchmal sogar wieder in den Teig geknetet und ich musste nochmals neu anfangen. Ich hatte sie trotzdem lieb und ich habe gelernt, wie man exakt arbeitet. Das kommt mir heute noch in vielen Lebensbereichen zugute! 

In diesen wiederkehrenden Ritualen, die uns an unsere Vorfahren erinnern, sehe ich auch einen besonderen Zauber. Meine Oma wird niemehr mit mir Güezelen, aber in mir lebt ihr Wissen weiter und viele, was ich mache und wie ich es mache, habe ich von ihr. Und das ist ein wunderbares Gefühl! 

Bei den Güezi, über die ich heute schreiben will, geht es sogar noch weiter zurück. Ein Teil des Rezeptes habe ich sogar von meiner Urgrossmutter. Sie war Deutsch und hat daher einige Weihnachtstraditionen und eben auch Gebäcke mit in die Schweiz gebracht. 

Ein Rezept sind ihre Tirolerleckerli. Obwohl die nicht wirklich fotogen sind und auch nicht so nach viel aussehen, schmecken sie einfach himmlisch und sorgen immer wieder für viel Furore. Tirolerleckerli sind eigentlich ein bekanntes Gebäck. Das Besondere an den Leckerli von meiner Uroma ist aber, dass sie mit gerösteten Haselnüssen hergestellt werden. Diese Röstaromen verleihen dem Gebäck eine ganz besonders feine Note! Aber probiert es am besten selber aus. Dann seht Ihr, was ich meine. 

Hier also das Rezept meiner Uroma für Tirolerleckerli: 

Zutaten Teig: 250g Butter, 3 Eier, 380 g Zucker, 1 Prise Salz, Zitronenrinde, 500 g geröstete Haselnüsse, 500g Mehl 

Zutaten Glasur: 250g Puderzucker, Zitronensaft 

Zubereitung: Die Haselnüsse bei 200 Grad maximal 10 Minuten im Backofen rösten. Wichtig ist, dass sie nicht verbrennen, weil sie sonst bitter werden. Die Nüsse auskühlen lassen und danach so viel wie möglich von der Schale entfernen. Im Anschluss werden die Haselnüsse gemahlen. Die Butter weich rühren und Zucker und Salz dazugeben. Die restlichen Zutaten beifügen, den Teig gut rühren und zusammenfügen und dann eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Den Teig dünn auswallen und in kleine Rechtecke schneiden. Den Teig im vorgewärmten Ofen bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten backen. Nach dem Erkalten die Leckerli glasieren. 

Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Backen und «e Guete»!

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