Heute habe ich Einiges für Euch vorbereitet… Einerseits gibt es ein Rezept für eine leckere Marronisuppe. Anderseits habe ich grosse Neuigkeiten für Euch, über die ich mich sehr freue. Dazu aber später mehr. Hier nun erstmal das Suppen-Rezept. Denn ich liebe Marroni und bin überzeugt, dass man diese nahrhafte Frucht viel öfter essen und etwas kreativer zubereiten sollte. Dazu kommt, dass Marronis sehr nahrhaft sind. Früher galten sie darum auch als „Armeleuteessen“. Heute sind sie zum Glück wieder sehr beliebt, was auch dazu beigetragen hat, dass der Bestand an Kastanienbäumen mit Marronen sich wieder erholt hat und neue gepflanzt wurden.

Ich persönlich verbinde mit Marroni eine schöne Kindheitserinnerung. Da ein grosser Teil meiner Familie nicht so gerne Marroni isst, haben mein Vater und ich immer zusammen für uns Marroni geröstet. Dazu gehörte auch, dass wir sie zusammen eingeschnitten, danach im Kamin ein Feuer gemacht und sie dann geröstet haben. Diese gemütlichen Abende vor dem Kamin waren für mich etwas ganz Besonderes! 

Wer Kastanien einmal anders als frisch geröstet zu einem Glas Traubensaft geniessen will, bereitet daraus eine nahrhafte Suppe zu. 

Zutaten für vier Personen: 1 grosse Zwiebel, 2 mehlig kochende Kartoffeln, 500 g Esskastanien oder Marroni, 1 Liter Bouillon, 1 dl Rahm, Butter, Salz und Pfeffer. 

Zubereitung: Zuerst werden die Kastanien in der Mitte eingeschnitten und eine halbe Stunde in heissem Wasser eingeweicht. Danach die Marroni auf einem Blech verteilen und 15 bis 20 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen rösten (während des Röstens müssen sie immer wieder mal gedreht werden). Die Marroni etwas abkühlen lassen und schälen. Die Kartoffeln und die Zwiebel rüsten und in kleine Stücke schneiden. Das Gemüse zusammen mit den Marroni in Butter andünsten und mit der Bouillon übergiessen. Wenns schnell gehen muss, wird die Suppe idealerweise im Dampfkochtopf zubereitet. Alternativ kann sie auch eine Stunde bei mittlerer Hitze geköchelt werden. Zum Schluss die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Rahm abschmecken. Fein ist es auch, wenn man einige geröstete Marroni zur Seite legt und diese wie Croutons über die Suppe verteilt.

Und nun noch zu meiner grossen Neuigkeit: Ich habe dieses Jahr wieder einen Jahreskalender mit Rezepten vom Blog gemacht. Diesen gibt es nun in meinem Online-Shop zu kaufen. Dieser Shop ist also eigentlich vor allem die grosse Neuigkeit. Aber ich habe mir das schon lange gewünscht und freue mich nun sehr, dass ich dieses Projekt realisieren konnte. Dort gibt es auch eine Auswahl weiterer Produkte, die ich selber gestaltet habe (die anderen Produkte gehören dann eher zu meinem zweiten Blog www.signorapinella.ch aber vielleicht ist auch da etwas dabei, das Euch gefallen könnte). Hier geht es zum Shop (oder über den Link im Menü).

Nun wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Kochen und „e Guete“ und es würde mich sehr freuen, wenn Ihr in meinem Shop vorbeischauen und vielleicht sogar einen Kalender bestellen würdet (wie der aussieht, könnt Ihr unten im Video sehen)!

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