Kürzlich hatte ich im Zusammenhang mit dem Backen von Brot ein wahrhaft erleuchtendes Erlebnis. Ein Arbeitskollege (der nicht nur Journalist, sondern auch ein umtriebiger Jungbauer ist und feine Hofprodukte verkauft – unter www.daenus-hofprodukte.ch findet Ihr alle Infos dazu) nahm mich zu einem Brotbackkurs in die Mühle Kleeb in Rüegsbach mit. Zuvor hatte ich immer gedacht, dass ich eigentlich schon ziemlich viel über das Backen und Hefeteige wisse… Irren ist ja aber bekanntlich menschlich und ich bin dankbar, dass ich diese Bildungslücke nun schliessen konnte.

Schon als Kind habe ich gerne Brot gebacken. Ab und zu hat meine Mutter das Kneten von Teig auch als eine Art Therapie für uns Kinder eingesetzt. Wenn wir wütend waren, liess sie uns unsere Aggressionen am Teig abreagieren. Bei mir funktioniert diese Methode auch heute noch wunderbar. Wenn ich emotional aufgewühlt bin, wirken das Backen von Brot oder das Wühlen im Garten wahre Wunder.

Meine Erkenntnisse aus dem Kurs werde ich in mehreren Teilen festhalten. Heute geht es mir um das Backen von Brötchen. Kleine Brötchen sind extrem praktisch, da sie portionsweise eingefroren und je nach Bedarf aufgetaut werden können. Das geht übrigens relativ schnell und man kann die Brötchen auch nochmals kurz aufbacken und hat so zum Beispiel am Sonntagmorgen ohne grossen Aufwand die Freude von frischen Brötchen.

Um die Geheimnisse der Zubereitung eines guten Teigs soll es dann im nächsten Beitrag zum Thema Backen gehen. Eine wichtige Erkenntnis will ich aber heute schon mit Euch teilen. Beim Kurs in der Mühle Kleeb habe ich zum ersten Mal mit Sauerteighebel gearbeitet. Dabei handelt es sich um getrockneten Sauerteig, der dem Brotteig zusätzlich zur frischen Hefe beigegeben wird. Durch den Hebel wird der Teig wunderbar luftig und knusprig. Ich bin wirklich ein grosser Fan davon. Im Onlineshop der Mühle Kleeb  https://www.muehle-kleeb.ch/onlineshop könnt Ihr ihn und auch das qualitativ hochwertige Mehl aus der Mühle bestellen und findet die Angaben zu den Daten für die Brotbackkurse.

Einen normalen Brotteig mache ich aus folgenden Zutaten: 1kg Mehl, 1 gestrichener EL Salz, 40 g frische Hefe, 1 EL Trockenhebel, 6dl lauwarmes Wasser

Zuerst die Hefe zerbröckeln und mit allen anderen trockenen Zutaten mit dem Mehl vermischen. Danach das Wasser in eine Mulde im Teig giessen und diesen dann ausgiebig kneten, bis er nicht mehr klebt und eine glatte Oberfläche hat. Den Teig in einer Schüssel mit einem feuchten Küchentuch zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Nachdem der Teig aufgegangen ist, können die Brötchen geformt werden. Dazu wird der Teig in kleine Portionen unterteilt. Diese werden dann mit dem Handballen flach gedrückt und danach zu einer Kugel geformt (siehe Fotos und Video ganz unten). Die Kugeln nochmals etwa 20 Minuten aufgehen lassen und je nach Vorliebe mit Sesam, Mohn, Leinsamen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen verzieren oder die Brötchen einschneiden.

Im Online-Shop der Mühle Kleeb gibt es viele verschiedene Stanzgeräte mit denen Muster in die Brötchen gedrückt werden können. Das sollte man aber erst direkt vor dem Backen machen, da die Muster wieder verschwinden, wenn der Teig noch weiter aufgeht.

Da die Brötchen sehr klein sind, reicht es, wenn man etwa 15 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen backt. Schon vor dem Backkkurs habe ich jeweils eine Schüssel mit Wasser in den Ofen gestellt. Im Kurs wurde mir nochmals bestätigt, dass die Feuchtigkeit im Ofen hilft, dass die Brötchen noch luftiger werden.

Ich hoffe, dass diese Tipps und Kniffe Euch liebe Leserinnen und Leser ermutigen ebenfalls Brot zu backen. Seit ich den Kurs besucht habe, habe ich jede Woche mindestens einmal Brot gebacken. Übung macht den Meister und beim Backen trifft dieses Sprichwort besonders gut zu.

Auch im Leben sollte man ja zwischendurch sprichwörtlich kleine Brötchen backen. Mir geht das auch mit diesem Blog so. Es bereitet mir Freude meine Rezepte hier mit einer kleinen, treuen Leserschaft zu teilen. Trotzdem bin ich Euch allen sehr dankbar, wenn Ihr meinen Blog abonniert und weiterempfehlt und mir auf meinem Youtube-Kanal, Facebook und Instagram folgt und dort auch mal ein Like schenkt. Das ist der Lohn der Blogger und tut immer sehr gut!

Nun wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Backen und «E Guete»!

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