Heute habe ich für einmal einen etwas anderen Beitrag für Euch. Da ich aber in Zukunft vermehrt über Restaurants und Produzenten schreiben möchte, die schöne Projekte machen und mich eben auch irgendwie an Zuhause erinnern, passt der heutige Text doch sehr gut. Es geht um das Restaurant Dreierlei in Zürich, dessen Eröffnung ich kürzlich besucht habe. Es erinnert mich auch irgendwie an Zuhause, weil dort noch vernünftig gekocht und gegessen wird und daher will ich Euch heute unbedingt davon berichten.

Bewusster und vor allem nachhaltiger Genuss, das wird den Gästen im Restaurant «Dreierlei» an der Zweierstrasse im Zürcher Kreis 3 geboten. Die zwei Vollblutgastronomen Flavia Flüeler und Niklas Haak setzen in ihrem Lokal auf regionale und saisonale Produkte. «Dieses Konzept zieht sich nicht nur beim Gemüse und den Früchten, sondern auch bei den Milchprodukten und dem Fleisch durch unsere Karte. Unser Fleisch stammt ausschliesslich von Schweizer Tieren aus biologischer und tierfreundlicher Haltung und hauptsächlich von Pro Specie-Rara-Rassen», erklärt Flavia Flüeler. Verarbeitet würde immer ein Tier nach dem anderen. «Deshalb gibt es auf unsere Karte manchmal Schwein, manchmal Rind, aber nicht immer alles gleichzeitig.»

Beim Fleisch wird im Dreierlei nicht nur auf die Herkunft geachtet, sondern auch darauf, dass alles vom Kopf bis zum Schwanz verwendet wird. «Wir servieren unseren Gästen deshalb auch mal Innereien, versuchen das aber auf aussergewöhnliche Art und Weise zu machen.»   Schon vor der Eröffnung des «Dreierlei» haben Flüeler und Haak zusammen das «Bugs & Spices Catering» geführt, das sie auch weiterhin betreiben werden. «Bereits im Catering haben wir immer mal wieder Innereien serviert, und die Gäste haben eigentlich gut darauf reagiert», betont Flavia Flüeler. Dass sie nun ein eigenes Restaurant hätten, mache es einfacher. «Wer zu uns zum Essen kommt, weiss, worauf er sich einlässt und steht unserer Philosophie offen gegenüber.» Wer das Dreierlei besucht, wird mit Leckereien wie zum Beispiel Griebenschmalz vom Wollschwein mit Rauchbutter und Sauerteigbrot zum Apéro, Trüschenleber aus dem Zürisee mit grünem Apfel und Rapssamen oder frittierter Schweinskruste überrascht. Da alle Gerichte mit einem guten Gespür für Geschmack und Ästhetik zubereitet werden, kommt das Ganze so ansprechend daher, dass es auch Gäste neugierig macht, die mit dem ganzen Nose-to-Tail-Trend nicht  viel anfangen können.

«Wir lieben Tiere und respektieren sie, aus diesem Grund verarbeiten wir auch das ganze Tier. Wie lehnen Massentierhaltung strikte ab und arbeiten nur mit Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten wurden. Nur so können wir den Fleischkonsum vertreten», sagt Flavia Flüeler. «In unserer Karte steht, dass sich Gäste, die sich vegan, gluten- oder laktosefrei ernähren, bei uns melden sollen. Wir zaubern auch für sie etwas Gutes.» Sowieso geht es im Dreierlei unkompliziert zu und her. Man bestellt je nach Hunger drei, vier oder mehr Gerichte und teilt sie sich gemeinschaftlich am Tisch. «So bekommt jeder genug, und trotzdem wird kein Essen verschwendet.»

Unter www.dreierlei-zueri.ch findet Ihr weitere Infos zum Restaurant.

Und solltet Ihr dort essen gehen, dann wünsche ich jetzt schon „e Guete“!

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