Anfang von diesem November war ich zum ersten Mal in Aarau am Rüeblimärit. Bevor es Dezember wird und ich Weihnachtsrezepte mit Euch teilen möchte, will ich Euch noch davon berichten.

Für mich sind Rüebli das Schweizer Gemüse schlechthin, da es wenig Konkurrenz aus dem Ausland gibt und man in der Regel Karotten verkauft bekommt, die auch wirklich in der Schweiz angebaut wurden.

Ich mag Rüebli auch so sehr, weil es sei in unzähligen Farben und Formen gibt… Wer sich die Mühe macht und auf den Markt geht, hat die Chance nicht nur die typisch orangen Rüebli, sondern auch weisse, rote und sogar violette Sorten zu finden, die dann auch alle einen ganz unterschiedlichen Geschmack haben.

Nebst den vielen verschiedenen Rüeblisorten, die ich auf dem Rübelimärit in Aarau gefunden habe, gab es dort auch alle möglichen Spezialitäten, die aus Rüebli hergestellt werden, zu kaufen. Die wichtigste davon ist natürlich der Rüeblikuchen. Dazu muss ich gleich vornweg schicken, dass es nicht den Rüeblikuchen gibt. Jeder macht ihn wiederum anders und verleiht ihm je nach persönlichen Vorlieben einen ganz eigenen Dreh.

Mein ganz eigenes Rüeblikuchenrezept hat einen eher hohen Rüeblianteil und wird dank dem Saft einer Orange zusätzlich süss und saftig.

Und hier nun das Rezept für meine Rüeblitorte:

Zutaten: 5 Eigelb, 250g Zucker, 300 g feingeraffelte Rüebli, 200 g geriebene Haselnüsse, 1 Orange, 100g Mehl, 1 gehäufter TL Backpulver, 5 steife Eiweiss, 200g Puderzucker

Zubereitung: Die Rüebli schälen und mit einer Raffel in kleine Stücke schneiden. Eigelb und Zucker schaumigrühren, Nüsse, Mehl, Backpulver und den Saft einer halben Orange dazu geben. Die Masse gut verrühren und die geraffelten Rüebli beifügen. Eiweiss steif schlagen und unter den Teig ziehen. Den Kuchen in eine gut eingefettete oder mit Blechreinpapier ausgelegte Cake- oder Kuchenform geben und bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen und mit der Glasur garnieren. Für die Glasur wird der Saft der zweiten Hälfte der Orange mit dem Puderzucker vermischt (zuerst nur wenig Saft zugeben und die Glasur gut rühren, bis sie die richtige Konsistenz hat).

Ich habe meine Torte mit selbstgemachten Marzipanrüebli garniert. Denn die konnte ich dann auch entsprechend der Vielfalt der Rüebli am Rüeblimärit gestalten und bemalen.

Nun Wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Backen und „E Guete“!

 

 

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