Bei uns Zuhause nennen wir Kekse nicht Kekse oder Biskuits, sondern sie heissen einfach Güetzi. Zur Weihnachtszeit haben sie Hochkonjunktur. Bei uns in der Familie werden sie vorzugsweise im Plenum gebacken. Alle versammeln sich dann um den Küchentisch und helfen einander. Die absolute Güetzi-Königin war aber mein Grosi. Niemand stach sie so ordentlich aus wie sie. Und immer, wenn ich Güetzi backe, muss ich ganz fest an sie denken. So habe ich für diesen Beitrag versucht Bilder zu machen, die ihr gefallen würden. Sie mochte gerne Christrosen, daher mussten auch die mit aufs Bild. Ich glaube, sie wäre zufrieden mit mir.

Hier noch das Rezept für die Mailänderli, die für mich der Klassiker unter den Weihnachtsgüetzi sind!

Zutaten: 200g weiche Butter, 250g Zucker, 4 Eier, 1 Prise Salz, 1/2 Zitrone, Schale, 1 TL Vanillezucker und 500g Mehl

Zubereitung: Die Butter mit dem Zucker, den Eiern, dem Salz, der Zitrone und dem Vanillezucker mit dem Handrührwerk zu einem luftigen Teig verrühren, danach unter weiterem Rühren das Mehl dazu sieben, bis sich ein fester Teig gebildet hat. Diesen noch etwas von Hand zusammenfügen und zugedeckt mindestens eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und derweilen den Teig knapp 1 cm dick ausrollen und die Mailänderli ausstechen. Die Güetzi auf dem Blech verteilen und vor dem Backen sorgfältig mit Eigelb bestreichen. Die Backzeit beträgt bei meinem Ofen 12 Minuten. Es ist aber wichtig, dass man die Güetzi immer etwas im Auge behält, damit sie perfekt golden werden.

Die Mailänderli lassen sich sauber in einer Büchse oder einem Glas verpackt an einem dunklen, trockenen Ort die ganze Weihnachtszeit über aufbewahren.

Ich wünsche: „E Guete!“

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